Trauerbegleitung

Wenn ein Mensch gegangen ist, ändert sich alles für diejenigen die zurück bleiben.

Trauer will gelebt werden, doch das ganz „normale“ alltägliche Leben geht weiter. 

In früheren Zeiten lebte man, besonders in ländlichen Regionen ein sogenanntes Trauerjahr. Schwarze Kleidung wurde getragen und der Verlust des geliebten Menschen wurde durch ganz verschiedene Rituale und Zeremonien im Laufe des Jahres kultivierte: die Familie, Gemeinschaft kam zusammen um sich zu erinnern, Schmerz und Trauer zu teilen und so den Weg leichter gehen zu können.

Die Erfahrung mit Trauernden zeigt, es steckt viel Wahrheit im „Trauerjahr“: meistens braucht es ein Jahr um das Erlebte zu integrieren, neue Wege ohne den verstorbenen Menschen zu gehen, alle Jahreszeiten, Jahresfeste und privaten Feste einmal ohne den Verstorbenen erlebt zu haben. Der bewusste, achtsame und behutsame Weg durch diese Zeit ist sehr heilsam.

Viele Menschen fürchten die Zeit nach dem Tod eines geliebten Menschen sehr. Alles ist anders und es fehlt noch die Erfahrung, wie es weitergehen kann.

Ebenso türmen sich nach einem Todesfall oftmals praktische Herausforderungen: Nachlass muss geregelt werden, Haushalte aufgelöst werden, finanzielle Engpässe überwunden werden und nicht zuletzt muss, besonders in Familien, in denen ein Elternteil oder Kind verstorben ist, der ganz normale Alltag bewältigt werden.